…von Brot, Wein, Autos, Sicherheit und Frieden – Alles neu in der Kunsthalle Wien

Nachdem die Kunsthalle Wien unter Nicolaus Schafhausen jahrelang im Sumpf der Bedeutungslosigkeit herum getümpelt ist, bekommt sie nun unter der Leitung der neuen Direktion neuen Aufschwung. Drei Frauen ( Ivet Ćurlin, Nataša Ilić und Sabina Sabolović ) des Kollektivs WHW (What, How and for Whom) aus Zagreb haben 2019 die Leitung übernommen.

In ihrer ersten Ausstellung „…von Brot, Wein, Autos, Sicherheit und Frieden“ zeigen sie in welche Richtung die Kunsthalle Wien in Zukunft gehen soll. Ausgestellt werden zahlreiche Künstler*innen aus dem In- und Ausland, welche die künstlerischen und politischen Interessen der Gruppe demonstrieren sollen.

Der Titel der Ausstellung stammt aus einem Zitat des libanesischen Schriftstellers Bilal Khbeiz, der den Traum eines „guten Lebens“ für die Menschen im globalen Süden damit auf den Punkt brachte. Es geht also um Grundbedürfnisse des Menschen, welche manchmal mehr und manchmal weniger gut erfüllt werden können. Vor allem im Westen sah man sich lange Zeit nicht davon bedroht, dass Grundbedürfnisse nicht gestillt werden können. Das hat sich jedoch in den letzten Jahren und Jahrzehnten geändert. Wirtschaftskrisen, Klimawandel und drohende Pandemien, wie jetzt gerade sehr aktuell, bedrohen einen jeden von uns. Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Frage des „guten Lebens“ und soll Alternativen zum drohenden wirtschaftlichen und sozialen Kollaps zeigen.

Die Ausstellung ist noch bis 4.10.2020 zu sehen!
https://kunsthallewien.at/ausstellung/von-brot-wein-autos-sicherheit-und-frieden/

hc playner , Turn a deaf ear to shoes for white people, 2017
Tim Etchells, Mirror Pieces, 2014
Marina Naprushkina, Jetzt! Alles für Alle!, 2019
Ausstellungsansicht
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